AYP Yoga
 
Workshops

Workshops 

DER NÄCHTSE WORKSHOP BEGINNT AM 08.01.2020 - ES SIND NOCH PLÄTZE FREI!

Die Workshops, die hier angeboten werden, basieren ausschließlich auf dem AYP-System und sind keine Form von therapeutischem Yoga. Die Räumlichkeiten werden freundlicher Weise von der dort ansässigen Klinik zur Verfügung gestellt - diese hat aber mit den hier angebotenen Inhalten nichts zu tun. Die Teilnehmer sollen durch eine persönliche Schulung im Rahmen der Workshops an eine autonome yogische Praxis herangeführt und in die Lage versetzt werden, ihre spirituelle Entwicklung eigenverantwortlich annehmen und abstimmen zu können. Zudem bieten sie natürlich die Möglichkeit in der Gruppe zu üben was eine eigene Wirkungsbereicherung mit sich bringt. Die Teilnahme ist erst ab 18 Jahren möglich.

Die Teilnahme an den Workshops erfolgt durch eine Anmeldung. Die Anzahl der Teilnehmer ist pro Workshop auf 8 begrenzt. Sollte der nächste Workshop bereits ausgebucht sein, wirst Du informiert sobald wieder ein Workshop beginnt bzw. ein Platz frei ist.

Die Workshops werden - ebenso wie das AYP-System - kostenfrei angeboten. 

Matten und Kissen sind vorhanden. Du darfst aber auch gerne Deine eigenen mitbringen wenn Du magst.

Die Workshops erstrecken sich über eine Dauer von bis zu 6 Wochen, wobei sich die Gruppe 1x pro Woche (Mittwoch um 18:30 Uhr) trifft und jeder zwischenzeitlich eigenverantwortlich übt. Die einzelnen Treffen beinhalten immer auch einen Praxisteil und dauern insgesamt ca. 60 - 90min (Je nachdem, welche Thematik besprochen wird und wie viele Fragen aufkommen. Außerdem ist die Dauer des Praxisteils vom jeweiligen Workshop bzw. dessen Stadium abhängig).

Es gibt zu den besprochenen Inhalten immer auch ein Handout zum nachlesen.

Die Workshops finden hier statt.

Beginn ist immer Mittwochs um 18:30 Uhr - also bitte immer 10min früher da sein um ankommen zu können :-)


Die Inhalte des 6 wöchigen Einsteiger-Workshops sind:

- Bhakti - Spiritueller Wunsch - die Triebfeder unserer spirituellen Entwicklung

- Tiefe Meditation (inkl. Praxis) - Kultivieren von bleibender innerer Stille und globale Einwirkung auf das Nervensystem

- Asanas und Sitzen - Allgemeines zu Asanas / Wie soll man sitzen?

- Selbstabstimmung - Die Fähigkeit, die eigene Praxis selbstständig aufzubauen und zu regulieren

- Das Mantra - Unser Meditationsobjekt - Was es ist und wie es funktioniert

- Der Zeuge und der Verstand - Über die Wirkungen der tiefen Meditation

- Chakras und Nadis - Das subtile Nervensystem

- Pranayama - Allgemeines zur Atemkontrolle

- Spinalatmung (inkl. Praxis) - globale Einwirkung auf die Zentralachse des Nervensystems und effektiver Ausgleich energetischer Prozesse

- Kundalini - Allgemeines zum Prozess der energetischen Erweckung im Nervensystem

- Automatisches Yoga und andere Kundalini-Symptome - Was für Phänomene können auftreten und wie geht man damit um?

- Ausblick - Was kommt nach dem Workshop?

- AYP-System - Webseite, Inhalte, Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten


Asanas sind im Einsteiger-Workshop nur bedingt vertreten und kein expliziter Bestandteil. Je nach zeitlichem Ablauf der Einheiten und auch je nach Interesse der Gruppe werden sie einzeln mit aufgegriffen, vorgestellt, erklärt und auch angewendet, um die Praxis zu bereichern. Wenn dies der Fall ist, geschieht die Umsetzung nicht willkürlich, sondern nach einem systematischen Ansatz, der eine zielgerichtete Integration der Asanas in den Workshop und somit in den Aufbau einer Praxisroutine gewährleistet.


Workshops für Fortgeschrittene:

Die Workshops für Fortgeschrittene befassen sich stufenweise mit weiterführenden Elementen des AYP-Systems. Sie sind konzeptuell kürzer gestaltet als der Einsteiger-Workshop und voneinander isoliert. Die Grundvoraussetzung für die Teilnahme an einem der Fortgeschrittenen-Workshops ist die voran gegangene Teilnahme am Einsteiger-Workshop und v.a. eine regelmäßige stabile Praxis aus tiefer Meditation und Spinalatmung in der wir uns wohl fühlen und etabliert sind. Wir sollten auch keinerlei energetische Instabilität im Alltag erleben. Der Aufbau unserer Praxisroutine hängt immer von 2 Faktoren ab. Angetrieben von unserem 'Wunsch nach mehr' (Bhakti) einerseits und begrenzt durch unsere momentane und individuelle Kapazität andererseits. Jeder von uns hat seine eigene Reise und seine eigene Entwicklungsgeschwindigkeit und wir sollten weise genug sein diese zu achten um ein stabiles Vorankommen zu sichern. Früher lag die Herausforderung darin an Wissen über effektive spirituelle Praktiken zu gelangen - heute liegt sie darin dieses Wissen verantwortungsbewusst anzuwenden. Wenn wir einen vermeintlichen Durchbruch erzwingen wollen, kostet uns dies oft nicht nur die Freude der Gegenwart, sondern in extremeren Fällen auch die Zeit die wir mit der Erholung von den Überlastungssymptomen verbringen müssen (anstatt auf einem angepassten Niveau weiter üben zu können). Die Freude der Gegenwart für eine Erleuchtung in der Zukunft zu opfern ist Illusion - v.a. für Menschen mit viel Bhakti keine leichte Lektion. Wenn wir hingegen im Hier und Jetzt mehr und mehr Stille, Freude, Ekstase, Kreativität und Liebe kultivieren, kommen wir DEM wonach wir uns sehnen näher. Sollten wir dennoch einmal übers Ziel hinaus schießen, haben wir keinen Schaden angerichtet. Wir regeln unsere Praxis einfach entsprechend herunter und versuchen es später erneut - dies ist der Aspekt der Selbstabstimmung. Wir wollen möglichst progressiv voran kommen aber uns dabei wohl fühlen - maximaler Fortschritt bei minimalem Unbehagen.

Die Fortgeschrittenen-Workshops beziehen sich immer nur auf einzelne Elemente oder eine Kombination daraus und erstrecken sich daher auch nur auf 2-3 Einheiten (jeweils wie immer einmal pro Woche am Mittwoch). So gibt es die Möglichkeit an das jeweilige Element in der ersten Einheit des Workshops heran geführt zu werden, es in der Gruppe und auch eigenverantwortlich und selbst-abgestimmt zu üben und es im Rahmen der folgenden Einheit(en) nach zu besprechen. Es ist möglich die Abstände zwischen den einzelnen Treffen auszudehnen um mehr Zeit zur Integration zu gewährleisten - dieses Vorgehen ist abhängig vom Thema des Workshops.


Die Elemente der Fortgeschrittenen-Workshops sind:

Samayama:

Samyama ist eine Übung, in der die Stille die wir in der tiefen Meditation kultiviert haben 'bewegt' wird. Dies hat weitreichende Folgen - auf unser Nervensystem als auch auf unsere Umwelt. Die Anwendung dieser Form der Praxis sollte erst erfolgen, wenn bereits etwas bleibende innere Stille durch eine längerfristige tiefe Meditationspraxis kultiviert wurde.


Mudras und Bandhas Stufe I:

Hierbei handelt es sich um energetische Praktiken - interne und externe körperliche Manöver in statischer oder dynamischer Form, die schrittweise in die Phase der Spinalatmung integriert werden (Mulabandha, Sambhavi Mudra) oder auch eigenständig geübt werden können (Uddiyana/ Nauli). Diese Prozesse haben einen direkten Effekt auf den Fluss an Prana in unserem Nervensystem. Dieser Effekt wird nochmals deutlich gesteigert wenn Atemverhalt (Kumbhaka) hinzukommt (Stufe II).

- Mulabandha/ Asvini Mudra - ein Element, das am unteren Ende der Wirbelsäule angewandt wird

- Sambhavi Mudra - ein Element, das am oberen Ende der Wirbelsäule angewandt wird

- Uddiyana/ Nauli - ein Element, das im mittleren Bereich der Wirbelsäule angewandt wird 


Siddhasana:

Ein Meditationssitz - auch Fersen- oder Wurzelsitz, der auf einfache Weise Energie nach oben stimuliert.


Mudras und Bandhas Stufe II:

Die Elemente dieser Stufe stellen immer eine Kombination aus mehreren Mudras und Bandhas dar und werden mit Atemverhalt (Kumbhaka) praktiziert. Sie bekommen einen neuen und eigenständigen Platz in der Praxisroutine. Im Falle von Herzproblemen, Bluthochdruck, erhöhtem Augeninnendruck, Atemproblemen oder irgendwelchen anderen gesundheitlichen Einschränkungen die durch Atemanhalten verschlimmert werden könnten, sollte zuerst ein Arzt konsultiert werden.

- Maha Mudra - die kombinierte Anwendung mehrerer Mudras und Bandhas mit Atemverhalt innerhalb einer Variante der sitzenden Vorwärtsbeuge formt einen massiven Energiestimulator

- Yoni Mudra Kumbhaka - diese Kombination ist der stärkste Energiestimulator des Systems mit Fokus auf die höheren Zentren des Nervensystems - v.a. Ajna Chakra. Es handelt sich hier um eine modifizierte Version im Vgl. zur traditionellen Variante - einen Hybrid um einen stärkeren Effekt zu erzielen.

- Kinnpumpe - dynamisches Jalandhara mit Kumbhaka und weiteren Elementen. Verbindet das Herzzentrum und die höheren Zentren miteinander und bringt so viel Energie in den Kopf. 


Kechari Mudra:

Ein weiteres Mudra wobei die Zunge den hinteren Gaumen berührt oder in den Nasenrachen geschoben wird und dort verschiedene Punkte berührt (je nach Stadium). Durch die Berührung der Zungenspitze schließt sich ein Schaltkreis, was wiederum wirkungsvolle Veränderungen in den höheren Zentren des Nervensystems anregt. Dieses Mudra kann ebenfalls in den Kombinationen der Stufe II integriert werden. Außerdem wird es aufgrund seiner Effekte auch gern im Alltag angewendet. Ein guter Zeitpunkt diesen Workshop zu besuchen ist wenn die Zunge automatisch versucht in das Mudra zu gehen - es ist aber keine Voraussetzung.


Spinales Bastrika Pranayama:

Diese Atemtechnik kann als schnelle Form der Spinalatmung verstanden werden. Eine rasche Abfolge von Impulsen oszilliert durch unsere Wirbelsäule und aufgrund der schnellen Atemtätigkeit wird zudem ein dem Atemverhalt ähnlicher Effekt ausgelöst. 


Gezieltes spinales Bastrika Pranayama:

Eine Variation bei der die Endpunkte der Oszillation näher zusammenrücken und so einen fokussierten Bereich intensiv abdecken.


Mudras und Bandhas Stufe III:

- Navi Kriya - dynamisches Uddiyanabandha mit weiteren Elementen (fast alle in dynamischer Form). Bewegt viel Energie durch die Wirbelsäule und sollte erst angewendet werden wenn ausreichende ekstatische Leitfähigkeit im Nervensystem etabliert wurde.


Kosmisches Samyama:

Eine fortgeschrittene Version von Yoga Nidra Techniken (yogischer Schlaf). Ziel dieser Anwendung ist weitere Stabilisierung unserer inneren Stille. Voraussetzung für diesen Workshop ist die vorangegangene Teilnahme am Samyama-Workshop sowie eine stabile Samyama-Praxis über mindestens einige Monate. 

 

Selbst-Ergründung (Jnana Yoga):

Selbst-Ergründung ist eine Form der Praxis die auch abseits der sitzenden Übungen im Alltag angewandt werden kann. Sie baut auf die Anwesenheit des Zeugen und sollte erst angewandt werden, wenn bereits ausreichend bleibende innere Stille/ Zeuge kultiviert wurde. Die Teilnahme am Samyama Workshop sollte diesem Workshop voraus gegangen sein.



Datenschutz